ASPESI ist seit jeher eng mit der Welt der Kunst verbunden. Seit den Anfängen hat die Marke neben der stilistischen Forschung einen ständigen Dialog mit Künstlern, Fotografen und Kreativen gepflegt und die Kollektionen als Raum für kulturelles und ästhetisches Experimentieren interpretiert.
In diesem Zusammenhang entstand die Zusammenarbeit mit dem Künstler Andrea Salvatori, dessen ironische und zeitgenössische Sprache sich natürlich in die Identität der Marke einfügt. Seine Werke werden in den Schaufenstern von ASPESI in Mailand und Turin zu sehen sein und diese in einen Ort der Begegnung zwischen Kunst und Design verwandeln, an dem Alltagsgegenstände durch neue Formen und Bedeutungen neu erfunden werden.
Die künstlerische Intervention ist nicht nur ein Ausstellungselement, sondern Teil einer visuellen Erzählung, die den Ansatz der Marke widerspiegelt: essenziell, neugierig und immer offen für die Verschmelzung verschiedener Disziplinen.
ANDREA SALVATORI
Nach seinem Abschluss als Maestro d'Arte am Istituto per la Ceramica Ballardini in Faenza besuchte er die Accademia di Belle Arti in Bologna. Der für die Qualität und Ironie seiner eleganten Skulpturen geschätzte Keramiker gewann 2009 den Premio Faenza und kann heute auf zahlreiche Ausstellungen in renommierten nationalen und internationalen Kontexten zurückblicken.
Salvatori, der sich seit jeher für die Manipulation von Bildern interessiert, hat eine eigenständige Sprache in der Schaffung von Keramikskulpturen entwickelt, die sich durch eine hohe konzeptuelle, ironische und oft respektlose Ausdruckskraft auszeichnen.
Er schafft seine Werke, indem er bereits existierende Objekte (Kunstwerke oder hochwertige Handwerkskunst, aber auch gewöhnliche Industrieprodukte) modifiziert und sie in komplexe oder modulare Formen seiner eigenen Erfindung einfügt, oft in Bezug auf historische Umgebungen und charakteristische Architekturen.
„TUTTITAPPI”: DIE IRONIE DER FORM
Salvatori ist Künstler, aber auch unermüdlicher und unkonventioneller Sammler, vor allem von Keramiken und Objekten, die jene Massenkultur verkörpern, die gemeinhin als Kitsch bezeichnet wird. Aus dieser Neigung entsteht eine fast unmögliche kreative Aufgabe: Der Künstler hat sich zum Ziel gesetzt, gerade aus den gewöhnlichsten Gegenständen etwas Neues zu schaffen.
Durch die Kombination von Keramiken, für die er Verschlüsse erfindet und anbringt, schafft er eine Reihe von skulpturalen Vasen: die „Tuttitappi”. Ironie wird zum wichtigsten Mittel, um den Kanon auf den Kopf zu stellen, und aus dieser binären Kombination entstehen potenziell unendliche Formen, die neue Interpretationen dessen bieten, was wir für vertraut hielten und was nun fremd, fast unerkennbar erscheint.
Vom 23. Februar bis zum 18. März beherbergt der ASPESI-Store in Mailand exklusiv die Ausstellung, die der Werkserie „Tuttitappi” gewidmet ist.
Anschließend werden die Werke in den Store in Turin gebracht, wo sie vom 16. April bis zum 30. Juni ausgestellt bleiben.
„INVASATE” ZWISCHEN ANMUT UND SCHWINDEL
Prunkvoll gekleidete Damen in eleganten Kleidern aus dem 19. Jahrhundert tragen Vasen als raffinierte Kopfbedeckungen: ein Bild voller Anmut, geschmeidiger Bewegungen und Leichtigkeit.
Diese Kombination erzeugt ein intensives Symbol: Vielleicht verkörpern die weiblichen Figuren das Privileg, sich dem Blick der Welt entziehen zu können, nicht zu beobachten und dennoch sicher voranzuschreiten oder zu tanzen, ohne Angst zu haben, zu fallen.
Die Kunst übt ihren Zauber aus, und das einmal geschaffene Symbol kann auch umgekehrt werden. Im Kontrast dazu tritt die Zerbrechlichkeit der Körper und der eleganten Welt hervor, die sich in einen zugleich harmonischen und wilden Tanz stürzen. Wie in einem rituellen Schwindelgefühl suggerieren die Figuren, dass die tiefsten Wahrheiten aus der Dunkelheit der absoluten Introspektion entstehen.
„Besessen” eben, wie Wesen in mystischer Ekstase, aber neu interpretiert in einem Stil, der von zeitloser Eleganz und Kostbarkeit geprägt ist.
Die Werke „Invasate” werden vom 24. Februar bis zum 16. April exklusiv im ASPESI-Store in Turin ausgestellt.
Für weitere Informationen und Anfragen: info@salvatoriandrea.it
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